Presseberichte

Zertifikat für Babysitter

18 neue Babysitter für den Neckar-Odenwald-Kreis

In Kooperation mit der evangelischen Kindertagesstätte Regenbogen in Buchen, dem Mehrgenerationentreff Buchen und dem deutschen Roten Kreuz haben
18 Mädchen und Frauen die Babysitter-Ausbildung des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis abgeschlossen. An 4 Terminen mit insgesamt
16 Unterrichtseinheiten konnte umfangreiches Fachwissen vermittelt werden. Den Teilnehmerinnen überreichte Frau Anette Weigler von der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes, ein Abschlusszertifikat. Bestätigt wird darin die Teilnahme an einem Babysitter-Kurs und die Erlangung wichtiger Kenntnisse zur Entwicklung von Babys und Kindern bis hin zum Grundschulalter, zur Unfallverhütung und zum Verhalten in Notfällen, sowie altersentsprechende Spiel - und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Die Kursleitung lag in den Händen der Fachfrauen Sabrina Ehmig, Familienkinderkrankenschwester und Anette Weigler, Leiterin der Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis. Beide sind zertifizierte Kursleitungen für den Kurs „Das Baby verstehen“ und konnten ihr Wissen anschaulich und für die Teilnehmerinnen nachvollziehbar präsentieren.

Frau Sonja Pfeiffer vom DRK Buchen vermittelte an einem Vormittag hilfreiches Wissen für das Verhalten in Notfällen und wies in die erste Hilfe am Säugling und Kleinkind ein.

Das ev. Familienzentrum Regenbogen in Buchen wird in den nächsten Wochen, gemeinsam mit dem Buchener Mehrgenerationentreff eine Babysitter-Kartei aufbauen.
Schon jetzt können aber über Frau Link, Leiterin des Familienzentrums, Babysitterinnen nachgefragt werden. (06281-96754)

Auch im Mehrgenerationenhaus Mosbach (06261 – 6744010) werden einige der neu zertifizierten Babysitterinnen geführt.

Weitere Informationen rund um die Babysitter-Ausbildung erteilt Anette Weigler, Geschäftsstelle des Kinderschutzbundes Neckar-Odenwald-Kreis
unter der Telefonnummer: 06261-9368803.

 

Einige der Teilnehmerinnen des Zertifikatkurses „Babysitter-Ausbildung“

 

 

20.4.2019

 

Tim-Thilo Fellmer bei seinem Vortrag im Mehrgenerationenhaus Mosbach

Tim-Thilo Fellmer bei seinem Vortrag im Mehrgenerationenhaus Mosbach

Der vollständige Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung hier


 

4.4.2018

14 Prozent der Erwerbstätigen können nicht richtig lesen und schreiben...
vollständigen Artikel hier nachlesen.


 

„Machen Sie den Menschen Mut“
Mitarbeiter von Behörden und Institutionen für Menschen mit Grundbildungsbedarf sensibilisiert/ Workshop im Mehrgenerationenhaus Mosbach

 

„Heute ist ein erster Schritt getan“, freute sich Yvonne Nitsche von der Technischen Akademie für berufliche Bildung, Schwäbisch Gmünd. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden und Institutionen hatten sich zu ihrem Workshop „Sensibilisierung für Menschen mit Lese- und Schreibproblemen“ im Mehrgenerationenhaus (MGH) eingefunden. Eingeladen hatte das Mehrgenerationenhaus e. V., dessen Vorsitzende Gabriele König die Teilnehmenden von Landratsamt, Stadt Mosbach, Jobcenter und AOK begrüßte. Mit seinem jüngsten Projekt„Allianz Alpha“ wolle man sich auch im MGH des Themas Grundbildung für Erwachsene annehmen.

 

Mit erstaunlichen Fakten konnte Yvonne Nitsche aufwarten. Rund 7,5 Millionen Erwachsene in Deutschland können nur eingeschränkt oder überhaupt nicht lesen und schreiben. Allein in Baden-Württemberg zählen eine Million Menschen zu den funktionalen Analphabeten. Sie können Buchstaben, Wörter oder einzelne Sätze lesen und schreiben, haben jedoch Mühe einen längeren Text zu verstehen. 57 Prozent von ihnen sind in Arbeit, meist jedoch in schlecht bezahlten Hilfsjobs. Betroffen sind mehr Männer als Frauen und mehr Ältere als Jüngere. Die Ursachen für mangelnde Grundbildung sind vielfältig. Oft stammen die Menschen aus bildungsfernen Elternhäusern und hatten schlechte Erfahrungen in der Schule. Mit Strategien wie „Ich habe meine Brille vergessen“ oder „Ich habe meine Hand verletzt“ versuchen sie ihr Manko zu verbergen. Verdrängen und Vermeidung angstmachender Situationen führt oft ins soziale Abseits.

 

„Hören Sie aktiv zu und bewerten Sie nichts“, riet Yvonne Nitsche den Schulungsteilnehmern in der Gesprächsführung mit den Betroffenen. Ein sensibles Ansprechen der Problematik unter vier Augen sei am geeignetsten. „Machen Sie den Menschen Mut und achten Sie auf Ihre Sprache. Diese Menschen sind nicht krank“, betonte die Referentin. So sei es besser von Grundbildung als von Analphabetismus zu sprechen. Grundbildung beziehe sich nicht nur auf Lesen und Schreiben, sondern auch beispielsweise auf Rechnen, Gesundheitsbildung oder Fähigkeiten im IT-Bereich. Wenn man den Betroffenen Angebote mache, falle ihnen oft ein Stein vom Herzen.

 

Grundbildung und Alphabetisierung für Erwachsene haben sich Bund, Länder und Partner mit der AlphaDekade auf die Fahnen geschrieben. Zahlreiche Lernangebote gibt es bereits oder sind deutschlandweit im Aufbau. Yvonne Nitsche riet dazu, Netzwerke zu bilden und mit Bündnispartnern gemeinsam vorzugehen. Genau dies ist nun auch im Neckar-Odenwald-Kreis geplant. Das Mehrgenerationenhaus Mosbach möchte mit seinem Projekt „Allianz Alpha“ einer der Wegbereiter sein für dieses Thema und Anstöße für bedarfsgerechte Grundbildungs-Angebote geben. Eine Kooperationsvereinbarung mit dem Landratsamt, der Stadt Mosbach, dem Jobcenter Neckar-Odenwald und der AOK wird Ende März unterzeichnet. Mit Tim-Thilo Fellmer konnte ein Betroffener für einen biographischen Vortrag im Mehrgenerationenhaus gewonnen werden. Am 6. April, 12 Uhr schildert er seinen Werdegang vom Analphabeten zum Kinderbuchautor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

2.1.2019

Geldsegen für Mehrgenerationenhaus
Volksbank Mosbach und VB-Immobilien überreichten Spende 

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