PM Mehrgenerationenhaus 21. Juli 2021

 

 

 

Die Online-Paten bei ihrem digitalen Erfahrungsaustausch

Bildrechte: MGH 

 

Wenn Online-Paten zu „Senioren Medien-Mentoren“ werden

Online-Paten aus dem Mehrgenerationenhaus Mosbach (MGH) e.V. helfen bei Problemen rund um die Digitale Welt. Zu diesem Zweck wurden die ehrenamtlichen Online-Paten in einer Schulung fit gemacht.

 

Mosbach. Das junge Online-Paten-Projekt im MGH, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen auf ihrem Weg in die digitale Welt zu begleiten, ist nach der Planungs- und Aufbauphase nun durchgestartet.

Im Projekt selbst geht es darum, Menschen, die sich mit den digitalen Medien schwertun, eine „helfende Hand“ in Form eines persönlichen Online-Paten an die Seite zu stellen.

Damit die zukünftigen Online-Paten über eine einheitlich Wissensbasis und Grundlage verfügen, hatte das MGH eine Schulung beim Landesmedienzentrum Baden-Württemberg organisiert. Am Online-Kurs nahmen 16 Interessierte teil, die sich zum „Senioren-Medienmentor“ haben fortbilden lassen.

Inhalt war ein umfassendes, 10-stündiges Paket an Informationen, Hinweisen und Tipps rund um das Thema Wissensvermittlung & Digitale Medien: Von Grundlagen der (sicheren) Internetnutzung, Social Media, Daten- und Verbraucherschutz, über Endgeräten und Durchführung von Techniksprechstunden war der Bogen weit gespannt.

So stehen nach dem Anschluss als „Senioren-Medienmentor“ dem Online-Paten-Projekt im Mehrgenerationenhaus Mosbach jetzt sieben, ehrenamtliche Online-Paten zur Verfügung. Diese ehrenamtlichen Paten haben vor kurzem die Arbeit (je nach ihrem jeweiligen „Steckenpferd“) aufgenommen und haben bereits hilfesuchende Lernende kontaktiert und mit der Betreuung begonnen.

Dabei kann es vom Smartphone, über Tablet, bis hin zum Laptop oder PC um alles gehen. Weil dieses Spektrum ein einzelner Mensch nicht allein leisten kann, haben die Online-Paten spezielle Schwerpunkte, bei denen sie die Lernenden begleiten.

„Das kann von der Inbetriebnahme eines neuen Gerätes über die Anpassung von individuellen (Sicherheits-)Einstellungen bis hin zur Bedienung von einem Programm/App alles sein,“ berichtet Katrin Meik, die das Projekt koordiniert und sich auch als Online-Patin engagiert.

„Der Bedarf ist definitiv da,“ berichtet Stefanie Schwab als erste Kontaktperson am Telefon im Mehrgenerationenhaus, „denn alle reden von Digitalisierung. Wie man aber Menschen darin unterstützt, fitter und souveräner mit den neuen Medien umzugehen, dafür gibt es wenig Antworten. Deshalb bin ich so froh, dass wir dieses Projekt in der 1:1-Betreuung konzipieren und umsetzen dürfen.“

„Leider“, so ergänzt Michaela Neff (Geschäftsführerin des MGH), „läuft die Anschubfinanzierungfinanzierung über das Land Baden-Württemberg für das Kommunikationskonzept nun Ende Juni aus. Wir sind darum bemüht, das Projekt aus eigenen Mitteln weiterzuführen, denn der Bedarf ist enorm. Deshalb würden wir uns natürlich über finanzielle Unterstützung oder Spenden, gerade für dieses, in diesen Zeiten so wichtige Projekt, sehr freuen.“

Das Team der Online-Paten ist mit viel Engagement und Eifer bei der Sache, wenn es um die praktische Hilfestellung geht. Unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften finden telefonische, persönliche oder digitale Betreuungen statt.

„Es ist toll als Pate zu erleben, wie dankbar und froh jemand ist, dem man geholfen hat und der sich jetzt zutraut, einfach mal per Videotelefonie an einem digitalen Kaffeekränzchen (beispielsweise dem „Dienstagnachmittag unter Freunden“ im MGH -wir berichteten) teilzunehmen oder einfach die Enkel über eine Nachrichten-App mit einem Foto zu überraschen,” schwärmt Nina Schäfer, die jüngste Online-Patin im Team. Es gilt zunächst einmal die Bedenken auszuräumen, über Gefahren und mögliche Fußangeln zu informieren, um dann mit den neu gewonnen Fähigkeiten die schier grenzenlose, digitale Welt zu erkunden.

Eines ist klar, das Internet wird nicht mehr verschwinden und die Zukunft wird – auch durch Corona beschleunigt – immer digitaler werden. Noch ist es möglich, am Schalter seine Eintrittskarte für`s Schwimmbad oder die Bahnfahrt zu lösen, auch eine Terminvereinbarung zum Testen kann telefonisch erledigt werden. Natürlich sind persönliche Kontakte unerlässlich für Menschen - aber warum nicht die Technik nutzen, wenn sie einem das Leben - besonders eingeschränkt durch die Pandemie - erleichtert oder gar andere Zugänge und Möglichkeiten eröffnet? Denn die Zukunft ist definitiv digital.

Wer sich zutraut, Menschen im Umgang mit digitalen Medien zu begleiten, muss weder Computerfachmann noch ein Technik-Freak sein. Grundlegende Anwenderkenntnisse genügen oft schon, wenn es um die Unterstützung von Lernenden geht. Zumal die Schulung zum „Senioren Medien-Mentor“ neben anderen Fortbildungsangeboten wie dem „Runden Tisch“, den die Paten monatlich besuchen, um sich auszutauschen, zu beraten oder sich zu einem bestimmten Thema zu informieren/fortzubilden.

 

Teilnehmen kann jeder an diesem Projekt – egal aus welcher Altersgruppe: die einen, die gerne ihr Wissen weitergeben und die anderen, um sich sicherer in der digitalen Welt zu bewegen. Ganz ohne Frust und mit viel Spaß am Entdecken!

Wenn Sie Online-Pate werden wollen oder Unterstützung bei ihren ersten Schritten in die digitale Welt suchen, dann melden Sie sich bei Stefanie Schwab im Mehrgenerationenhaus unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Tel. 06261/674 4010. 

Wer das Projekt genauer kennenlernen möchte, kann sich Videofilme zum Projekt ansehen: www.mehrgenerationenhaus-mosbach.de unter der Rubrik „Online-Paten“

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Hilfe beim Impftermin

 

 

Wer einen Impftermin im Kreisimpfzentrum Mosbach vereinbaren möchte,
kann sich unter der Servicenummer 116 117 registrieren lassen und erhält per
Rückruf oder per E-Mail einen Termin, sobald ein solcher verfügbar ist.

 

Über das Internet (www.impfterminservice.de) haben Sie ebenfalls die Möglichkeit,
nach einem Impftermin in Mosbach oder in einem anderen Impfzentrum zu suchen
und diesen — fails vorhanden — direkt zu buchen.

 

Telefonische Information und Unterstützung hierzu bietet der Seniorenbeirat Mosbach
in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus Mosbach ab 1. März.

 

Wann: montags und mittwochs zwischen 15 und 17 Uhr

 

Kontakt: 06261 674 40 30

 

Die Informationen zur Datenerhebung gem. Art. 13 Datenschutzgrund-
verordnung (DSGVO) finden Sie auf der 

 

 

 Bitte lesen Sie das Beiblatt mit den angefügten Datenschutzhinweisen!

 

 

 

Bitte lesen Sie das Beiblatt mit den angefügten Datenschutzhinweisen!

 

 

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FFP2-Masken und Mund-Nase-Abdeckungen

Im Mehrgenerationenhaus geben wir gegen eine Spende von 5,- selbstgenähte Mund-Nasen-Abdeckungen und FFP2-Masken ab.
Einfach vorher anrufen (wir haben je nach unserer "Produktion" einige Modelle vorrätig) und nachfragen.
Mo bis Fr. 9:00 bis 12:00h. Tel. 06261/6744010

 


 

 

Start der Aktion „Offenes Ohr“ 

Schon seit Beginn der Corona-Krise arbeitet das MGH an der Konzeption neuer Projekte und veränderten Möglichkeiten des sozialen Austausches. Das Mehrgenerationenhaus ist deshalb auch weiterhin täglich vormittags besetzt und hilft auch gerne weiter. Gerade weil es zunehmend schwierig ist, ohne menschliche Kontakte über Wochen zu leben, wird ein nettes Gespräch um so wichtiger, wenn schon ein persönliches Treffen nicht möglich ist. 

Deshalb startet das Mehrgenerationenhaus ab Montag die Aktion „Offenes Ohr“. Jeden Montag bis Freitag von 10:00-12:00 Uhr ist eine Mitarbeiterin da, mit der man einfach mal reden kann: über Sorgen und Nöte, über die aktuelle Situation oder „wo der Schuh gerade drückt“. Gerne helfen die Mitarbeiterinnen auch weiter, wenn es um konkrete Nachbarschaftshilfe geht. Für alle, denen „die Decke auf den Kopf fällt“ und ein Plausch genau das richtige wäre, der kann Mo-Fr 10:00-12:00 unter der Tel. (06261) 6744010 das „Offene Ohr“ anrufen.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 


 

 

Sie brauchen Hilfe während der Corona-Auszeit? Jemand der ein Rezept abholt oder einen Einkauf erledigt?

Quelle: www.nebenan.de

Dann finden Sie ganz einfach Hilfe über die Homepage www.nebenan.de – und für alle, die nicht so fit im Internet unterwegs sind, gibt es eine Telefonhotline, die weiterhilft: Tel. 0800/8665544 und ein Hilfegesuch aufnimmt.

Unsere Beratungsangebot sind auch weiterhin vormittags (9:00-12:00h) telefonisch unter 06261/6744010 erreichbar.

 


 

 

 

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